Hinweise für Narkoseuntersuchungen und Operationen

Ihre innere Ruhe überträgt sich auf Ihr Tier, natürlich aber auch Unruhe und Angst! Wir bemühne uns um höchste Sicherheit bei der Narkosebehandlung ihres Lieblings. Bitte geben sie Ihrem Patienten Ruhe und Vertrauen!

Die Narkose wir mit einer Beruhigungsspritze nach der Narkoseuntersuchung eingeleitet. Besitzer und Hund werden in einem ruhigem Raum einige Minuten allein gelassen, so dass der Patient ohne Angst schläfrig werden kann. Die eigentliche Narkose wird nach Intubation in unserer Praxis  als Inhalationsanästhesie mit dem Narkosemittel Isofluran (im Gemisch mit Sauerstoff) durchgeführt. Diese Inhalationsnarkose gewährleistet eine schmerzfreie Operation mit einer hohen Sicherheit, einem schnellen Erwachen des Patienten und guter Erholung. Im Notfall kann der Patient über die Inhalation mit reinem Sauerstoff künstlich beatmet werden.

Folgende Punkte sollten sie vor der Narkose beachten:

  • Am Vorabend nach 18 Uhr kein Futter mehr anbieten, Wasser darf über nacht aufgenommen werden, am morgen sollte auch das unterbleiben;
  • Bitte eine Decke des Tieres mitbringen, die es selbst kennt; bei Katzen 2 Handtücher bereithalten;
  • Medikamente am OP-Tag nicht mehr eingeben, bei der Anmeldung bitte auf alle Dauermedikationen hinweisen;
  • Zur HD- und/oder ED-Untersuchung bitte die Röntgenformulare, Ahnenpass und Impfausweis nicht vergessen.

Nach der OP sollten Sie folgendes beachten:

  • Wärme und Ruhe: Der Patient sollte in den ersten Stunden auf und in der Decke in Ruhe ausschlafen können.
  • Nach dem Erwachen aus dem Nachschlaf können Sie vorsichtig kleine Mengen Wasser anbieten.
  • Am nächsten Morgen sollten sie die erste, sehr kleine Mahlzeit verabreichen und über den Tag 3 – 4 mal wiederholen.
  • Bitte noch keine Belastungen: Ein kurzer Gang zum Lösen des Tieres genügt vollauf und zeigt ihnen das Verhalten des Patienten.